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Baumschule Mayer GbR

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seit dem 2. März 2005

Öffnungszeiten

1. März bis 31. Mai und 15. Sept. bis 30. Nov. (Hauptpflanzzeiten)

Montag-Freitag 9-12 Uhr und 13-18 Uhr

(ab Nov. bis Einbruch der Dunkelheit)

Samstag .......8.30-14 Uhr

1. Juni bis 15. September

wie oben, jedoch

Mittwoch .........9-12 Uhr

Samstag ..........9-12 Uhr

1. Dezember bis 1. März

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 9-11 Uhr und 15-17 Uhr

Mittwoch .........9-11 Uhr

Samstag ..........9-12 Uhr

 

Bei Dauerfrost (Boden gefroren) bleibt der Verkauf geschlossen.

 

Betriebsferien: Weihnachten bis Dreikönig,  2. Augusthälfte

10 Tipps für einen schöneren Rasen

1. Wahl der richtigen Rasenart und Samenmischung

Bei der Anlage des Rasens muß sich der Nutzer entscheiden, welchen Ansprüchen der Rasen später genügen soll. Man unterscheidet: 1. Zierrasen: Anwendungsbereich Repräsentationsgrün, dichte, teppichartige Grasnarbe aus feinblättigrigen Gräsern, sehr gute Optik, geringe Belastbarkeit, hoher bis sehr hoher Pflegeaufwand; 2. Gebrauchsrasen: Anwendungsbereich Öffentliches Grün, Hausgärten, geringere ästhetische Ansprüche, widerstandsfähiger gegen Trockenheit, mittlerer bis hoher Pflegeauwand; 3. Strapazierrasen, Sportrasen: Anwendungsbereich Sportstadien etc, ganzjährig belastbar, gute Optik, mittel bis sehr hoher Pflegeaufwand; 4. Landschaftsrasen: Anwendungsbereich: extensive Flächen im öffentlichen Grün und in der Landschaft, Übergang zur Wiese, trockenheitsverträglich, gering belastbar, geringer bis mittlerer Pflegeaufwand

Für den Hausgarten sind nur Nr. 1 und Nr. 2 relevant. Nr. 1 macht nur Sinn, wenn der relativ hohe Pflegeaufwand auch tatsächlich regelmäßig erbracht werden kann. Für all diese Verwendungsbereiche gibt es jeweils spezielle Samenmischungen, die aus unterschiedlichen Anteilen von Grassorten zusammengesetzt sind.

 

2. Boden und Standort

Rasen gedeiht auf verschiedenen Bodenarten. Für eine gute Funktionsfähigkeit muß jedoch zum einen die Forderung nach eine ausreichenden Wasserspeicherung, zum anderen die nach einer ausreichenden Drainage (Entwässerung) gegeben sein. Dies ist vor allem bei einem lockeren, sandig-lehmigen Boden gegeben. Auf schwere Böden sollte daher bei der Neuanlage eine Sandschicht aufgebracht werden.

Die meisten Rasengräser bevorzugen sonnige Lagen. Für absonnige Lagen sollte eine Schattenrasenmischung verwendet werden, die aber mechanisch weniger belastbar ist. In tiefem Schatten wird auch diese kaum befriedigen, hier sollte man ggf. auf Bodendecker wie Efeu oder Immergrün ausweichen.

 

3. Rasenanlage

Nach dem Fräsen der Fläche wird mit dem Rechen möglicht exakt geebnet und das sogenannte Feinplanum hergestellt. Steine und Fremdkörper werden dabei ausgelesen. Bei der Aussat versucht man manuell oder mit einer Sämaschine das Saatgut möglichst genau und gleichmäßig auf die Fläche zu verteilen. Als Anhaltspunkt rechnet man 20-30g/m2. Windstilles Wetter ist Voraussetzung. Anschließend wird leicht eingerechelt, so daß das Saatgut maximal 0,5-1 cm tief in den Boden kommt. Durch das Anwalzen erhält das Saatgut den notwenigen Bodenschluß (Kontakt) und die Fläche wird nochmals geebnet. Günstige Keimbedingungen herschen ab etwa 8°C Bodentemperatur und ausreichender Bodenfeuchte, so daß man in der Praxis ab Mitte April bis Anfang Oktober säen kann, wegen Ausfallgefahr durch sommerliche Trockenheit und Hitze ist es aber am günstigsten im April-Mai und September, bei zu später Saat kann es zu Frostschäden kommen. Solange das Saatkorn trocken liegt, kann es ohne Schäden trocken liegen bleiben, wurde es aber einmal naß und der Keimvorgang hat eingesetzt, muß weiter regelmäßig gewässert werden, bis der Rasen da ist, da es sonst zu Ausfällen kommen kann (Keimvorgang ist nicht reversibel). Bei günstigen Bedingungen zeigt sich schon nach 8-14 Tagen der erst grüne Flaum. Neuerdings gibt es auch spezielle Rasen-Startdünger, die schon bei der Ansaat mit angewendet werden können und einen schnellen Flächenschluß bewirken. Bei einer Höhe von 6-8 cm erfolgt das erste Mähnen. Dabei müssen die Messer scharf sein, da sonst ggf. die jungen Gräser mit ausgerissen werden. Häufiges Mähen am Anfang bewirkt eine dichte Bestockung der Gräser. Ein weiterer Vorteil ist, daß mit aufgelaufene Samenunkräuter die den Schnitt nicht gut ertragen verdrängt werden.

 

4. Betreten des Rasens

An stark begangenen Stellen kommt es zu Kahlstellen. Hier ist ggf. zu überlegen, ob man einige Trittplatten ebenerdig verlegt. Bei feuchtem Boden sollte der Rasen möglichst nicht betreten werden, um Bodenverdichtungen zu vermeiden.

 

5. Düngung

Durch das Entfernen des Mähgutes werden der Rasenfläche permanent Nährstoffe entzogen. Sollen die Gräser gut wachsen, müssen Nährstoffe von außen zugeführt werden. Schnell lösliche Dünger (z.B. Blaukorn) führen zu kurzem, heftigen Wachstum, doch schon bald beginnt der Rasen wieder zu verkümmern. Es besteht außerem die Gefahr, daß der Rasen durch eine Überdosierung verbrennt oder daß Nährstoffe durch Niederschläge ausgewaschen werden. Viel sinnvoller ist daher die Verwendung von Langzeitdüngern, die zwar teurer sind, aber diese Nachteile nicht haben. Bei geringer bis mittlerer Nutzung im Hausgarten kommt man je nach Produkt mit 1-2 Düngergaben im Jahr aus. Bei der Dosierung richtet man sich nach den Angaben auf der Packung.

 

6. Wässern

Werden an den Rasen höhere ästhetische Ansprüche gestellt, muß in Trockenperioden ausreichend gewässert werden. Hierzu gibt es zahlreiche Regnersysteme. Mittlerweile kommen auch in Hausgärten automatische Versenkregner zum Einsatz. Als Basis kann in Sommer ein Wasserbedarf von 3-5 l/m2 und Tag angenommen werden. Die Beregnung sollte dabei in den Abendstunden erfolen, weil dann die Verdunstung nicht mehr so hoch ist und die Pflanzen das Wasser über Nacht aufnehmen können. Auch der Wind ist meist abends nicht mehr so stark.

 

7. Vertikutieren

Abgestorbene Pflanzenteile, nicht vollständig entferntes Schnittgut oder Moos führen zur Bildung von Rasenfilz. Dieser behindert den Luft- und Wasseraustausch. Um den Filz zu entfernen sollte mindestens einmal im Jahr vertikutiert werden. Ein guter Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr, wenn das Wachstum eigesetzt hat. Zum Vertikutieren wird ein hand- oder motorbetriebenden Vertikutierer über den Rasen geführt und anschließend noch einmal im Winkel von 90° dazu. Vertikale Messer schneiden den Filz auf und befördern ihn an die Oberfläche. Anschließend wird das Material entfernt. Da die Narbe u.U. sehr offen wird, sollte nach dem Vertikutieren sofort nachgesägt und gedüngt werden.

 

8. Mähen

Häufiges Mähen führt zu eine dichten Bestockung der Gräser. Ideal ist eine Schnitthöhe von 3-5 cm. Wichtig ist, daß die Messer scharf sind, um ein Zerfransen der Gräser zu vermeiden. Bei Streßbedingungen, z.B. im Sommer bei starker Hitze Rasen etwas länger lassen, ggf. erst in eine kühleren Witterungsperiode mähen, um ein "Ausbrennen" zu vermeiden. Ist der Rasen mal sehr hoch geworden, z.B. nach einem längeren Urlaub sollte man ihn ggf. in mehreren Etappen wieder tiefer herunternehmen.

 

9. Moos im Rasen

Vor allem bei ungünstigen Standortbedingungen (Schattenlagen, verdichtete Böden) oder falscher Pflege (z.B. unzureichende Ernährung, aber auch bei zu tiefem Mähen) kommt es zur Moosbildung. Zur Bekämpfung stehen Pflanzenschutzmittel mit Eisensulfat zur Verfügung, die dazu führen, daß daß Moos abstirbt (Vorsicht: Wirkstoff kann zu Flecken auf Steinplatten führen!). Dannach wird das abgestorbene Moos durch Vertikutieren entfernt. Kombinationspräparate die auch Dünger enthalten, führen dazu, daß die Gräser die Lücken schnell schließen können, größere Kahlstellen müssen ggf. nachgesät werden.

 

10. Unkräuter

Wenn durch schlechte Standortbedinungen oder ungenügende Pflege die Gräser zurückgehen, entstehen Lücken, die von Unkräutern besiedelt werden. Manche dieser Unkräuter verdrängen allmählich die Gräser vollständig. Bei guter Ernährung und Bewässerung haben Unkräuter weniger Chancen. Einzelne größere Unkräuter wie z.B. Löwenzahn sollten mit dem Messer ausgestochen werden. Haben sich breitblättrige Arten z.B. Klee stark ausgebreitet, können diese durch den Einsatz spezieller Herbizide wieder zurückgedrängt werden.

 

Wir wünschen Ihnen Viel Erfolg und Freude mit Ihren Rasen

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