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Baumschule Mayer GbR

Mühläcker 12

97990 Weikersheim-

Elpersheim

Tel.: +49 7934 991100

 

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seit dem 2. März 2005

Öffnungszeiten

1. März bis 31. Mai und 15. Sept. bis 30. Nov. (Hauptpflanzzeiten)

Montag-Freitag 9-12 Uhr und 13-18 Uhr

(ab Nov. bis Einbruch der Dunkelheit)

Samstag .......8.30-14 Uhr

1. Juni bis 15. September

wie oben, jedoch

Mittwoch .........9-12 Uhr

Samstag ..........9-12 Uhr

1. Dezember bis 1. März

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 9-11 Uhr und 15-17 Uhr

Mittwoch .........9-11 Uhr

Samstag ..........9-12 Uhr

 

Bei Dauerfrost (Boden gefroren) bleibt der Verkauf geschlossen.

 

Betriebsferien: Weihnachten bis Dreikönig,  2. Augusthälfte

Kulturheidelbeere (Vaccinium corymbosum)

Die Heimat der Kultur-Heidelbeere liegt im östliches Nordamerika: von Nova Scotia und Quebec bis Wisconsin, südlich bis Florida und Lousiana. Erst in den letzten Jahren wurde der Anbau auch in Deutschland verstärkt.

Vor allem die speziellen Bodenansprüche behindern eine weite Verbreitung wie z.B. bei der Johannisbeere. Wie alle Moorbeetpflanzen braucht auch die Heidelbeere einen lockeren, gut durchlüfteten Boden und eine saure Bodenreaktion. Optimal sind pH-Werte von 4,0-5,0 (z.B. humose Sandböden und Hochmoorböden). Da uns solche Böden in unserer Gegend nicht zur Verfügung stehen, müssen wir ein entsprechendes Pflanzbett herstellen oder in große Gefäße pflanzen (siehe auch Tipps & Infos). Eine ausreichende Wasserversorgung im Sommer ist sicherzustellen, wegen der hohen Kalkgehalts unseres Leitungwassers sollte zum Wässern nur Regenwasser verwendet werden.

Für optimalen Ertrag sind vollsonnige Standorte notwendig. Die Pflanzabstände betragen ca. 1,25-1,75 m. Bei optimalen Bodenverhältnissen ist eine Düngung kaum erforderlich. Durch Schnitt werden am besten alte Bodentriebe gegen junge Triebe „ausgetauscht“. Ein Vogelschutz zur Erntezeit ist meist nötig.

Da sie auch ohne Pflanzenschutzmaßnahmen regelmäßige Ernten wohlschmeckender Früchte bringt ist die Heidelbeere in idealer Weise für den Hausgarten geeignet. Daneben hat sie auch Zierwert (Herbstfärbung, Fruchtschmuck). Etwa ab dem 2. oder 3. Standjahr setzt die Ernte ein. Neben dem Frischverzehr eignen sich die Früchte für zahlreiche Verarbeitungsarten, z.B. Tiefkühlung, Marmelade, Kompott, zur Herstellung von Heidelbeerwein, für Desserts, Backwaren.

Die Sorten sind selbstfruchtbar, doch sorgt Fremdbefruchtung für einen höheren Ertrag.

 

‘Bluecrop’

Züchtung aus New Brunswick, USA, 1941, seit 1952 im Anbau. Wuchs mittelstark, bis 1,6-2 m hoch, breit. Blatt klein. Frucht sehr groß, dunkelblau, hellblau bereift, sehr fest, haltbar. Geschmack angenehm süßsäuerlich, aromatisch. Reife ab Ende Juli/Anfang August, ca. 4 Wochen andauernd. Ertrag etwas später einsetzend, hoch und regelmäßig.

Aufgrund gleichmäßiger Erträge und guter Fruchtqualität wichtigste Sorte im Erwerbsanbau, holzfrosthart, wenig trockenheitsempfindlich.

 

‘Goldtraube 71’

Aus der Kreuzungsarbeit von Dr. W. Heermann, Grethem, seit 1958 im Anbau. Wuchs stark. Frucht groß, mittelblau, bereift, fest, aromatisch. Reife August. Ertrag hoch.

Wohlschmeckende Sorte für Erwerbsanbau und Hausgarten, unempfindlich gegen Winterfrost,Trockenheit und Triebsterben.

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